Zur Navigation (bitte Enter drücken) Zum Hauptinhalt (bitte Enter drücken)) Zu Suche (bitte Enter drücken))

Sehenswürdigkeiten

Touristischer Kurzführer Bonn für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Bundeskunsthalle 
Friedrich-Ebert-Allee 4
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 9171-0
Telefax: +49 228 234154
E-Mail: info@kah-bonn.de
Internet: http://www.bundeskunsthalle.de 

Als Haus für Wechselausstellungen bietet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland seit 1992 ein abwechslungsreiches Programm von internationaler Bedeutung. In den ersten zehn Jahren konnten auf der Ausstellungsfläche von 5.600 m² über 100 Ausstellungen aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte, Wissenschaft und Technik präsentiert werden.
Im Parkhaus gibt es Behindertenparkplätze, die direkt ebenerdig zugänglich sind. Die Kunst- und Ausstellungshalle ist barrierefrei für Rollstuhlfahrer über Fahrstühle erreichbar. Behindertengerechte Toiletten gibt es im Bereich der Zentraltoilette im Untergeschoss und im Erdgeschoss in der Nähe der Pforte.

 


 

Haus der Geschichte - der Bundesrepublik Deutschland 
Willy-Brandt-Allee 14
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 91650
Telefax: +49 228 916 5302
E-Mail: post@hdg.de
Internet: http://www.hdg.de 

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist ein Ausstell-ungs-, Dokumentations- und Informationszentrum. Das Informationszentrum besteht aus der Bibliothek und Mediathek zur deutschen Zeitgeschichte und der Bibliothek zur Geschichte der DDR. Dort finden die Besucher Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Zeitungen und audiovisuelle Medien zu den Themen der Ausstellungen und den Sammlungsgebieten des Museums. Über 220.000 Bände erweitern das "Erlebnis Geschichte".
Der Eintritt für das Museum ist frei. Alle Räume sind für Rollstuhlfahrer erreichbar.

 


 

Akademisches Kunstmuseum 
Am Hofgarten 21
D - 53111 Bonn 

Telefon: +49 228 73 7738 und +49 228 73 5011
Telefax: +49 228 73 2282
E-Mail: ai.museum@uni-bonn.de
Internet: http://www.antikensammlung.uni-bonn.de 

Das Akademische Kunstmuseum beherbergt eine der größten und ältesten Abgusssammlungen Deutschlands, die alle bedeutenden Kunstwerke der griechischen Plastik (z. B. den Laokoon, die Venus von Milo, den Dornaus-zieher) umfasst. Hier werden originale Kunstgegenständen aus Ton, Bronze und Marmor ausgestellt. Ein besonderer Akzent geht vom Rundsaal aus, dem ehemaligen Theatrum Anatomicum; denn der älteste Teil des Hauses wurde unter maßgeblicher Mitwirkung von Carl Friedrich Schinkel als Institut für Anatomie erbaut. Aber auch der Anbau für die Abgüsse ist eine eigenwillige architektonische Schöpfung, die unter den damaligen Museumsbauten ihresgleichen sucht. 

Schwerbehinderte ab 50% mit Ausweis und Begleitperson haben freien Eintritt, wenn dies im Ausweis vermerkt ist.

 


 

Beethoven-Haus 
Bonngasse 20
D - 53111 Bonn 

Telefon: +49 228 981 7525
Telefax: +49 228 981 7526
E-Mail: beethoven-haus_KMS@t-online.de
Internet: http://www.beethoven-haus-bonn.de 

Das Beethoven-Haus liegt im Zentrum von Bonn, am Rand der Fußgängerzone unweit des Rheins. Vom Hauptbahnhof aus erreicht man die Bonngasse zu Fuß in wenigen Minuten.
Straßenbahnen und Busse halten an der nahegelegenen Haltestelle Bertha-von-Suttner-Platz, an der sich auch Taxistände befinden. Parkplätze bieten die innerstädtischen Parkhäuser; am nächsten gelegen sind die Stiftsgarage, Marktgarage und Friedensplatzgarage. 

Durch die beengten Räumlichkeiten ist das Haus für Rollstühle nicht zugänglich.

 


 

Das Digitale Beethoven-Haus 
Bonngasse 18-26
D - 53111 Bonn 

E-Mail: info@imk.fraunhofer.de
Internet: http://www.imk.fraunhofer.de/de/beethoven 

Das Digitale Beethoven-Haus, der neue Bereich des Museums, wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation (IMK) in Sankt Augustin realisiert. Auf zwei Etagen kann man sich dann im Nachbarhaus des Geburtshauses Ludwig van Beethovens auf eine interaktive Entdeckungsreise durch Leben und Werk des Komponisten begeben und seine Musik in einer kunstvollen 3D-Inszenierung audiovisuell auf sich wirken lassen. Im "Studio für digitale Sammlungen" erhält der Besucher den Zugang zum Digitalen Archiv. Über 5.000 Dokumente und Objekte - Briefe, Noten-handschriften, Drucke und Bilder - aus der Sammlung des Beethoven-Hauses wurden mit neuester Technik digitalisiert und vom Fraunhofer IMK in einer Datenbank zusammengeführt.

 


 

Zoologisches Forschungsinstitut Museum König 
Adenauerallee 160
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 9122 0
Telefax: +49 228 9122 212
E-Mail: secretary.zfmk@uni-bonn.de
Internet: http://www.museum-koenig.de 

Das Museum ist barrierefrei. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich im Erdgeschoss.
Interessante und typische Präparate von afrikanischen Tieren zum Anfassen machen die Reise nach Afrika auch für Sehbehinderte und Blinde zu einem Erlebnis. Anhand eines Originalstoßzahns können sie schätzen, wie schwer Elfenbein werden kann. Oder sie erfühlen den Unterschied zwischen einem Reptil und einem Säugetier.

 


 

Rheinisches Landesmuseum 
Colmantstr. 14-16
D - 53115 Bonn 

Telefon: +49 228 2070-0
Telefax: +49 228 2070 150
E-Mail: rlmb@lvr.de
Internet: Internetseite Rheinisches Landesmuseum 

Das Rheinische Landesmuseum Bonn des Landschaftsverbandes Rheinland wurde am 22. November 2003 wiedereröffnet. Das neue Museum präsentiert sich als ein Themenmuseum. Innerhalb seiner spannenden Architektur zeigt es Kunst und Kulturgeschichte des Rheinlandes vom Neandertaler bis heute.
Das Museum ist behindertengerecht. Im Haus stehen Aufzüge, Rampen und eine Behindertentoilette zur Verfügung. Parkplätze gibt es vor dem Museum (Colmantstr. 18). Rollstühle können beim Empfang ausgeliehen werden. Das Service-Personal steht auf Anforderung zur Verfügung.

 


 

Deutsches Museum 
Ahrstr. 45
D - 53175 Bonn 

Telefon: +49 228 302 255
Telefax: +49 228 302 254
E-Mail: info@deutsches-museum-bonn.de
Internet: http://www.deutsches-museum-bonn.de 

Das Deutsche Museum Bonn ist ein Teil des Deutschen Museums von München. Es wurde 1995 auf Anregung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft im Wissenschaftszentrum Bonn gegründet. Das Deutsche Museum Bonn und das Wissenschaftszentrum Bonn sind wichtige Bestandteile der Kultur- und Wissenschaftsstadt Bonn.
Barrierefreier Zugang zum Museum ist erst nach Rücksprache möglich. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

 


 

Frauenmuseum 
Im Krausfeld 10
D - 53111 Bonn 

Telefon: +49 228 691 344
Telefax: +49 228 696 144
E-Mail: frauenmuseum@bonn-online.com
Internet: http://www.frauenmuseum.textur.com 

1981 wurde das Museum von interdisziplinär arbeiteten Frauen gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt existierte noch kein Museum dieser Art weltweit. Bis heute kann dieses Museum auf 400 Ausstellung zurückschauen. Es ist mit seinen Begleitprogrammen auch international zu einer anerkannten Institu-tion geworden. Seit Bestehen des Museums, stellten rund 2500 Künstlerinnen ihre Arbeit hier aus.
Das Frauenmuseum ist für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich und somit nicht barrierefrei.

 


 

Arithmeum 
Lennéstr. 2
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 73 8790
Telefax: +49 228 73 8771
E-Mail: arithmeum@uni-bonn.de
Internet: http://www.arithmeum.de 

"Rechnen einst und heute": Eines der neuen Bonner Museen, das Arithmeum im Institut für diskrete Mathematik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, vermittelt seinen Besuchern ein Gesamterlebnis von Lernen, Erfahren und Verstehen wissenschaftlicher und technischer Fakten einerseits und ästhetischem Genuss von Architektur, Ausstellungsdesign und Kunst andererseits. 

Parkmöglichkeiten mit Behindertenparkplätze finden Sie an der Universität, am Markt und Hauptbahnhof.

 


 

Stadtmuseum Bonn 
Altes Rathaus/Markt
D - 53103 Bonn 

Telefon: +49 228 77 2094
Telefax: +49 228 77 4298
E-Mail: stadtmuseum@bonn.de
Internet: http://www.bonn.de/stadtmuseum

 


 

Dauerausstellung im Stadtmuseum Bonn 
Franziskanerstraße 9
D - 53113 Bonn 

1. und 2. Obergeschoss
Telefon: +49 228 77 2877 

Das Stadtmuseum wurde am 15. Januar 1998 gegründet. Ziel des Museums ist die Darstellung der Bonner Stadtgeschichte und die Präsentation und Pflege des umfangreichen Bestands. Das Stadtmuseum mit der Dauerausstellung in der Franziskanerstraße, ist nicht barrierefrei.

 


 

Kunstmuseum Bonn 
Friedrich-Ebert-Allee 2
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 77 6260
Telefax: +49 228 77 6220
E-Mail: kunstmuseum@bonn.de
Internet: http://www.kunstmuseum-bonn.de 

Der viel gerühmte Museumsbau des Berliner Architekten Axel Schultes wurde 1992 eröffnet. Das Kunstmuseum Bonn präsentiert moderne Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammelungsschwerpunkt sind "August Macke und die Rheinische Expressionisten" sowie "Deutsche Kunst nach 1945". Beide Sammlungsschwerpunkte werden in den internationalen Dialog gestellt und durch Werke wie z.B. von Robert Delaunay in der Macke-Abteilung erweitert, um die wechselseitige Einflussnahme nationaler und internationaler Kunstströmungen zu illustrieren. In Wechselausstellungen konzentriert sich das Museum auf die internationale Kunstszene im 20. Jahrhundert. 

Der ebenerdige Eingang hat einen Türdrücker von außen. Die Drehflügeltür schlägt nach außen auf. Auch zum Restaurant ist ein ebenerdiger Zugang möglich. Die Tiolette befindet sich im Untergeschoß. Es gibt einen Personenaufzug, der sich hinter dem Treppenaufgang befindet. 

Parkplatzangaben: Parkplätze sind die gleichen wie für die Kunst- und Ausstellungshalle, im Parkhaus gibt es Behindertenparkplätze, die direkt ebenerdig zugänglich sind. 

Aufzug: Grundfläche der Kabine 110 x 157 cm, Bedienknöpfe in Höhe von 112 cm. Räume: Buchhandlung "W. König" im Erdgeschoß, Türbreite 80 cm, Café: Türbreite 80 cm, Bibliothek: Türbreite 115 cm, Auditorium: Türbreite 110 cm. 

Toiletten: Tür öffnet nach innen, Bewegungsraum vor der Toilettenschüssel 130 x 150 cm, Waschbecken nicht unterfahrbar, keine Umsteigehilfe, Waschbecken mit Dreharmaturen, Damen- und Herrentoiletten befinden sich im Kellergeschoss und sind baugleich. 

Sonstiges: Halber Eintrittspreis für Menschen mit Behinderungen.

 


 

Münsterbasilika 
Münsterplatz
D - 53111 Bonn 

Telefon: +49 228 633 344
Telefax: +49 228 985 8815
E-Mail: pfarrbuero@bonner-muenster.de
Internet: http://www.bonner-muenster.de 

Das heutige Bonner Münster ist über den Märtyrergräbern der beiden Stadt-patrone Cassius und Florentius entstanden. Die Entwicklung von einer kleinen Kultstätte der spätrömischen Zeit zur ersten Kirchengroßanlage im Rhein-land, zu einem bedeutenden Beispiel mittelalterlicher rheinischer Kirchen-baukunst, lässt sich lückenlos verfolgen. 

Eine Führung ist auf Anfrage möglich.

 


 

Kreuzbergkirche 
Stationsweg 21
D - 53127 Bonn 

Telefon: +49 228 289 9920
Telefax: +49 228 289 9949
E-Mail: info@kreuzberg-bonn.de
Internet: http://www.kreuzberg-bonn.de 

Der Kreuzberg hat seinen Namen von einer Wallfahrtsstätte, wo das heilige Kreuz nachweislich schon im 15. Jahrhundert verehrt wurde. Die heutige Kreuzbergkirche mit ihrer beeindruckenden "Heiligen Stiege" gilt als eine der anmutigsten Barockschöpfungen im Rheinland.

 


 

Alte St. Martinskirche Muffendorf 
Klosterbergstr. 4
D - 53177 Bonn 

Telefax: +49 228 322 416
Telefax: +49 228 323 0812
E-Mail: info@katholische-kirche-bonn.de
Internet: http://www.katholische-kirche-bonn.de 

Im Godesberger Ortsteil Muffendorf, einer schon in karolingischer Zeit bestehenden Siedlung, liegt die alte Martinskirche, eine im Kern romanische Anlage.
Am Rande des malerischen Ortsteils Muffendorf, der zu den besterhaltenen Fachwerksiedlungen im Rheinland gehört, liegt die Kirche auf einem kleinen Hügel, umgeben von Mauer und Friedhof. Sie wird schon in einer Urkunde aus den Jahr 913 genannt und ist insgesamt eine frühromanische Anlage, wie der gedrungene Chorbau und die Apsis zeigen. Mehrfach, zuletzt im 17. Jahrhundert, fanden Erweiterungen statt. Der pittoreske Fachwerkgiebel über den Ostchor und die mächtigen Stützmauern des Turmes kennzeichnen die Kirche als eine der ältesten des Rheinlandes.
Sehr sehenswert ist der Taufstein im Seitenschiff mit den romanischen Reliefverzierungen, die auf irische Vorbilder zurückgehen. Der Rundgang um die Kirche zeigt eine gut ablesbare Entwicklung der Fenster und Schmuckformen rheinischer Romanik. Bei Renovierungsarbeiten stieß man im Inneren der Kirche auf einen Altar aus Trachyt, der der Göttin Diana geweiht war und darauf schließen lässt, dass sich hier schon ein römischer Tempel befand. 

Die Kirche ist nur über eine lange Treppe nach unten erreichbar und somit nicht barrierefrei.

 


 

Godesburg mit Michaelskapelle 
Auf dem Godesberg
D - 53177 Bonn 

Telefon: +49 228 316 071
Telefax: +49 228 311 218
Internet: http://www.godesburg.de 

Die Kölner Erzbischöfe nutzten die Godesburg, die eigentlich als Befesti-gungsanlage diente, auch für längere Aufenthalte. Die Burg zählte zur zeitweiligen Hauptresidenz, von der auch das Land regiert wurde.
Am 17. Dezember 1583, nachdem sie fast 400 Jahre lang verschiedenen Belagerungen stand hielt, wurden die gewaltigen Gemäuer durch bayerische Truppen gesprengt und die Burg erobert. Der Grund der Zerstörung war, dass der Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldenburg zum evangelischen Glauben übergetreten war, aber nicht auf seine weltliche Herrschaft verzichten wollte. Herzog Ernst von Bayern wurde der Nachfolger, von Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldenburg, der durch den Papst abgesetzt wurde. Herzog Ernst von Waldenburgs Bruder Ferdinand, war es im Truchsessischen Krieg gelungen, mit seinem Söldnerheer die Burg zu erobern und damit den Fortbestand der katholischen Herrschaft in Köln sicherzustellen. Obwohl man an einen Wiederaufbau der Burg dachte, wurden diese Absichten zerschlagen. Auch Pläne, nachdem die Burgruine u.a. als Standort für eine Windmühle nutzen sollte, wurden verworfen. Die Burganlage fing an zu verfallen und was die Witterungen überstand, diente den Dorfbewohnern am Godesberg als Steinbruch. Kurfürst Josef Clemens (1688-1723) ließ lediglich die St. Michaelskapelle wieder aufbauen und vollendete sie 1699 als Oratorium des St. Michael-Ordens.
Die Burg mit der Kapelle ist über einen Aufzug für Rollstuhlfahrer zu erreichen.

 


 

Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität 
Regina-Pacis-Weg 3
D - 53113 Bonn 

Telefon: +49 228 73 7647
Telefax: +49 228 73 7451
E-Mail: presse.info@uni-bonn.de
Internet: http://www.uni-bonn.de 

Das frühere kurfürstliche Residenzschloss bildet seit 1818 das Hauptgebäude der Bonner Universität, in der die geisteswissenschaftliche Fakultät untergebracht ist. Mit dem langen Ostflügel reicht der Bau bis fast an den Rhein. Eingefügt ist das „Koblenzer Tor“ von Michel Leveilly, über dem ein vergoldeter Erzengel thront. 

Für weitere detaillierte Informationen wenden Sie sich an: B.O.C.K.S. Telefon: 0228/737040 oder E-Mail: bocks@asta.uni-bonn.de.

 


 

Altes Rathaus 
Am Markt
53111 Bonn 

Telefon: 0228/77-0 

Das Rathaus beherrscht den dreieckigen Marktplatz. Kurfürst Clemens August legte 1737 selbst den Grundstein für das imposante Gebäude an der Stelle eines älteren, gotischen Gebäudes. Der Architekt war der kurfürstliche Hofbaumeister Michel Leveilly, der auch das "Koblenzer Tor" gebaut hat. Die Freitreppe mit ihren vergoldeten Gittern war oft Schauplatz historischer Er-eignisse. Hier schwang Gottfried Kinkel 1848 die schwarz-rot-goldene Fahne. Hier trat der erste Bundespräsident Theodor Heuss, am Abend seiner Wahl auf.
Über die Treppe mit den vergoldeten Gittern geleitet die Oberbürgermeisterin heute noch besondere Gäste in das Rathaus. So hielten hier 1962 Staatspräsident de Gaulle und 1963 US-Präsident John F. Kennedy, Begrüßungsansprachen. Lang wäre die Liste, wollte man alle Kaiser, Könige und Präsidenten, alle Weltstars von Musik und Sport nennen, die hier zu Gast waren. Seit mehr als 700 Jahren sind das Rokoko-Rathaus und sein Vorgängerbau Sitz der bürgerschaftlichen Selbstverwaltung und seit 1971 überdies Kulisse für das Freiluft-Kulturprogramm "Bonner Sommer". 

Das Rathaus ist für Rollstuhlfahrer durch einen separaten Eingang barrierefrei zugänglich.

 


 

Bonner Südstadt 

Geschlossenes Wohnviertel aus der Gründerzeit.Als gut erhaltenes bürgerliches Wohnquartier aus der Zeit des letzten Kaiserreiches wird die Bonner Südstadt heute geschätzt und gepflegt. Die Bonner „Südstadt“, ein gründerzeitliches Wohnviertel südlich von Hof-garten und Poppelsdorfer Allee, ist eine Kostbarkeit von europäischem Rang. Von Krieg und Sanierungswut fast unberührt, blieben die zumeist herrschaftlichen Häuser so erhalten, wie sie zwischen 1860 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges gebaut wurden. Ihre Fassaden spiegeln das bürgerliche Selbstbewusstsein des „fin de siècle“ wider. Hinter den schmiedeeisernen Zäunen der Vorgärten mit dem Laub der Kastanien imponieren sie mit Adlern und Zinnen und anderen ornamentalen Details. Bewundernswert sind die städtebauliche Disziplin der Blockbebauung und ihre starke Durchgrünung in den Innenhöfen und auf den Straßen. Hier wohnte das gehobene Bürgertum: Beamte, Professoren, Kaufleute, Ärzte, Anwälte, reiche Pensionäre. Hier haben sich eine Vielzahl von Studentenkneipen und Lokalen etabliert, die den abendlichen Besuch lohnen.

 


 

Alter Friedhof 
Bornheimer Str.
53113 Bonn 

Der im 19. Jahrhundert umgestaltete Alte Friedhof wollte als 'jardin parlant', als sprechender Garten, den Besucher in eine sanftmelancholische Stimmung versetzen. Noch heute beeindruckt die Harmonie von Natur und kunstvollen Grabmälern. Die zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe fanden, dokumentieren Bonns Rang im deutschen Geistesleben des 19. Jahrhunderts. 

Der alte Friedhof ist eine Oase am Rande der Innenstadt. Er wurde 1715 durch Kurfürst Josef Clemens "vor gemeinen Einwohner, Passanten und Soldaten" angelegt. 1787 wurde er zum Hauptfriedhof der Stadt und wandelte sich vom Friedhof für die kleinen Leute Bonns zur letzten Ruhestätte vieler Prominenter. Im 19. Jahrhundert wurde er von J. P. Lenné parkartig umgestaltet.
Die Grabstätten des 19. Jahrhunderts sind Spiegelbild der Bonner Kultur- und Geistesgeschichte. August Wilhelm von Schlegel, Robert und Clara Schumann, Adele Schopenhauer, Schillers Gattin Charlotte und sein Sohn Ernst und viele mehr.

 


 

Das Beethovendenkmal - vor der Hauptpost 
Münsterplatz
53111 Bonn 

Das Beethovendenkmal auf dem Münsterplatz, wurde im August 1845 zum Gedenken an Beethovens 75. Geburtstag anlässlich des ersten Beethovenfestes enthüllt.
1840 gewann der Dresdner Bildhauer Ernst Hahnel den ausgeschriebenen Wettbewerb für das Bronzestandbild. Haltung und Symbole der Figur charakterisieren den "inspirierten Tonkünstler", der mit nach oben gewandtem Blick einen schöpferischen Gedanken empfängt, um ihn mit seinem Griffel im Notenbuch festzuhalten.

 


 

LANGER EUGEN 
Ehemaliges Bundesabgeordnetenhochhaus
Hermann-Ehlers-Straße
53113 Bonn 

Nationale und internationale Bildungseinrichtungen haben sich mittlerweile im ehemaligen Abgeordnetenhochhaus etabliert. Im Volksmund "Langer Eugen" genannt (als Anspielung auf die geringe Körpergröße des ehem. Bundestagspräsidenten Eugen Gerstenmaier, in dessen Amtszeit das Haus entstand), wurde das 114 Meter hohe Gebäude 1966-69 nach Plänen des Architekten Egon Eiermann als Abgeordnetenhaus gebaut. Bonn ist seit 1996 Sitz von Organisationen der Vereinten Nationen mit dem Schwerpunkt Umwelt und Entwicklung. Im Mai 2003 hat das Bundeskabinett beschlossen, das Neue Abgeordnetenhochhaus ('Langer Eugen'), das Alte Abgeordnetenhochhaus und einen Flügel des Bundeshauses den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung zu stellen. Hier entsteht der Bonner UN-Campus mit idealen Räumlichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten.

 


 

Post-Tower 
Konzernzentrale Deutsche Post World Net AG
Charles-de-Gaulle-Str. 20
53113 Bonn 

Telefon: 0228/1820
Telefax: 0228/1827099
Internet: http://www.postag.de 

In der Bonner Rheinaue, gleich neben dem "Langen Eugen", hat der "Post-Tower" seinen Platz gefunden. Mit mehr als 162 Metern und 40 Geschosse hoch ist das von Stararchitekt Helmut Jahn entworfene Gebäude höher als der Kölner Dom. Mit seinen Tochterunternehmen und Beteiligungen ist Deutsche Post World Net weltweit einer der größten Logistikkonzerne. Mehr als 280.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt der Konzern, der von Bonn aus gelenkt wird. Hier im sogenannten "Post-Tower" hat nun die Konzernzentrale ihren Sitz. Führungen nur nach Rücksprache möglich.