Aktuelles
Wissenswertes rund um den Menschen mit Behinderung
Computerkurs für Gehörlose
Derzeit versuchen wir einen Computerkurs zum Thema Bildbearbeitung anzubieten. Hierfür suchen wir noch gehörlose Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Interessierte können sich bei der Behinderten-Gemeinschaft Bonn unter der E-Mail-Adresse info@bgbonn.de melden. Veranstaltungsort wird auf jeden Fall Bonn sein.
Informationstelefon des Blinden- und Sehbehindertenvereins Bonn/Rhein-Sieg e. V.
Unter der Nummer 0228 692201 können sie wöchentliche Meldungen über das Vereins- und Verbandsgeschehen, so wie Meldungen aus dem Bonner Stadtgeschehen abrufen. Sie erhalten detailliert gesprochene Informationen, wie Sie das Infotelefon nutzen können.
Eine kurze Geschichte von Katja de Bragança und dem Kuss aufs Ohr
Eigentlich wollte sie im afrikanischen Urwald einen neuen Parasiten entdecken, doch dann kam alles anders: Katja de Bragança, promovierte Biologin, blieb in Bonn, bekam vier Kinder und gründete 1998 die Zeitschrift "Ohrenkuss ... da rein, da raus." Wer hier schreibt, hat kein Volontariat, dafür aber ein Chromosom mehr.
Das inzwischen mit zahlreichen Preisen dekorierte Literaturprojekt beweist, was die Humangenetik lange leugnete: Menschen mit Down Syndrom können lesen und schreiben. Sie können sogar dichten. Humor und Strenge sind das Erfolgsrezept, mit dem Katja de Bragança ihr Team zu kreativen Höchstleistungen anspornt. Und mit dem sie auch ihre eigene indisch deutsche Kindheit meisterte. Lesen Sie mehr...
Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung
Das Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung stand im Mittelpunkt des 2. Bundestreffens der Freiwilligenkoordinatoren in der Lebenshilfe in Schloss Rauischholzhausen bei Marburg. Der gesellschaftliche Umgang mit geistiger Behinderung hat sich insgesamt positiv entwickelt. An die Stelle der »Verwahrung« in Heimen in den 1950er Jahren ist ein dichtes Netz von Eingliederungshilfen getreten. Neben dem Engagement für Menschen mit geistiger Behinderung ist deren eigenes Engagement von großer Bedeutung: Es macht Spaß, ermöglicht Kontakte und bietet die Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. Dargestellt wurden Beispiele aus Naturschutz, Sport, aus dem Stadtteil oder zum Engagement per Internet (online volunteering) sowie Anforderungen an die Engagementvermittlung. Die im Jahr 1958 von 15 Personen gegründete Lebenshilfe hat heute 135.000 Mitlieder. Heute werden alleine im Umfeld der Lebenshilfe ungefähr 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung begleitet. Eine Dokumentation der Tagung ist in Vorbereitung.
Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Buchtipp: "Die Krüppelzeitung - Brisanz der Behindertenbewegung"
Die erste "Krüppelzeitung" erschien vor 30 Jahren. Von 1979 bis 1985 wurden genau 14 Nummern veröffentlicht. Die Ausgaben der "Krüppelzeitung" bilden eine einzigartige Quelle und eine vielfältige Fundgrube. Sie dokumentieren die Brisanz der Behindertenbewegung. Sie kennzeichnen deren Geschichte genauso wie die Bedeutsamkeit für die Gegenwart. Mehr dazu hier.
Quelle: Aktion Mensch
Beratungs- und Informationsstelle für Familien mit an Epilepsie erkrankten Kindern
Die deutsche Epilepsievereinigung baut mit einer finanziellen Unterstützung der Aktion Mensch von rund 53.000 Euro eine zentrale Beratungsstelle für Familien mit an Epilepsie erkrankten Kindern und Jugendlichen auf. Weitere Informationen zum Projekt hier.
Quelle: Aktion Mensch
Ausbildung zur Zytologieassistenz für Menschen mit Schwerbehinderung
Im Oktober 2010 startet am Zytologischen Institut des Vinzenz Pallotti Hospitals in Bensberg der erste integrative Ausbildungsgang zum Zytologieassistenten bzw. zur Zytologieassistentin für junge Menschen mit und ohne Behinderung. Die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) fördern das auf zwei Jahre befristete Modellprojekt mit 590.000 Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. 14 Jugendliche können im Oktober ihre Ausbildung beginnen, etwa die Hälfte von ihnen sollen Menschen mit einer Schwerbehinderung, insbesondere gehörlose oder hörgeschädigte Jugendliche sein.
Informationen zum Projekt erhalten Sie über www.zytologieschule-bensberg.de
Details zur Förderung aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gibt es hier: www.aktion5.de
Quelle: LVR-Dezernat Soziales und Integration
Durchführung des Schwerbehindertenrechts
Aufgrund der Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung in NRW zum 01.01.2008 ist zukünftig das Amt für Soziales und Wohnen für die Durchführung des Schwerbehindertenrechts zuständig. Leider ist das zuständige Amt im Rathaus Bad Godesberg untergebracht und dieses ist für Rollstuhlfahrer nicht barrierefrei zugänglich. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Schwerbehindertenausweisen kann auch bei den Bürgerämtern Bonn, Beuel und Hardtberg erfolgen.
Beratungstelefon: 0228 - 77 67 00 und 77 67 01 Telefax: 0228 - 77 67 21 E-Mail: schwerbehindertenrecht@bonn.de
